Armut in Afrika | Fakten

– Fünfundsiebzig Prozent der weltweit ärmsten Länder liegen in Afrika, einschließlich Zimbabwe, Liberia und Äthiopien. In den letzten zwei Jahren wurde die Demokratische Republik Kongo, Afrikas zweit-größtes Land, als das ärmste Land der Welt, mit einem Bruttoinlandsprodukt (in Kaufkraftparitäten) von $ 394,25 pro Kopf (2013) gelistet.

– Laut Gallup World waren im Jahr 2013 die 10 Länder mit der größten Zahl an Einwohnern, die in absoluter Armut leben, allesamt in Sub-Sahara Afrika. Extreme Armut wird definiert als Einkommen von weniger als 1,25 $ pro Tag. Im Jahr 2010 lebten 414 Millionen Menschen im Sub-Sahara Afrika in extremer Armut. Laut Weltbank stellen diese Menschen, die von weniger als 1,25 $ am Tag leben, 48,5 Prozent der Gesamtbevölkerung der Region im Jahr 2010.

– Schätzungsweise eine von drei Personen im Sub-Sahara Afrika ist unterernährt. Die Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen schätzt, dass 239 Millionen Menschen (rund 30 Prozent der Bevölkerung) in Sub-Sahara Afrika in 2010 hungerten. Dies ist die höchste Zahl von allen Regionen der Welt. Dazu ermittelte das U.N. Millenium Project, dass über 40 Prozent aller Afrikaner nicht in der Lage sind regulär ausreichend Essen zu bekommen.

– In Sub-Sahara Afrika leben 589 Millionen Menschen ohne Elektrizität. Als Folge davon benötigen 80 Prozent der Bevölkerung Biomasseprodukte wie Holz, Holzkohle und Dung für das tägliche Kochen.

– Von den weltweit 738 Millionen Menschen ohne oder nur mit eingeschränktem Zugang zu Wasser leben 37 Prozent in Sub-Sahara Afrika. Armut in Afrika kommt auch von über 500 Millionen Menschen, die unter Wasserkrankheiten leiden. Laut U.N. Millenium Project leiden 50 Prozent der Afrikaner an Wasserkrankheiten wie etwa Cholera.

Helfen Sie mit, Kindern in Afrika ein Zuhause und eine Familie zu geben. Unterstützen sie unser Projekt MAMA10 jetzt
– Achtunddreißig Prozent der weltweiten Flüchtlinge befinden sich in Afrika. Aufgrund anhaltender Gewalt, Konflikte und weitreichenden Menschenrechteverletzungen zählt der United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) elf Millionen Flüchtlinge, einschließlich Staatenlose und Rückkehrer.

– Weniger als 20 Prozent der Afrikanischen Frauen haben Zugang zu Bildung. Ungebildete Afrikanerinnen sind zweimal anfälliger für AIDS und 50 Prozent weniger in der Lage ihre Kinder zu immunisieren. Zwischenzeitlich haben allerdings die Kinder Afrikanischer Frauen mit zumindest fünf Jahren Schulbildung eine 40 Prozent höhere Überlebenschance.

– Frauen in Sub-Sahara Afrika sind 230 mal mehr gefährdet während der Geburt eines ihrer Kinder zu sterben als etwa in Nordamerika. Schätzungsweise eine von sechzehn Frauen in Sub-Sahara Afrika wird während Geburt oder Schwangerschaft ihres Kindes sterben. Nur eine von 4.000 Frauen in Amerika wird dies statistisch werden.

– Mehr als eine Million Menschen, meistens Kinder unter 5 Jahren, sterben jedes Jahr an Malaria. Malaria Todesfälle in Afrika stehen allein für 90 Prozent aller Malaria-bedingten Todesfälle weltweit. Achtzig Prozent dieser Opfer sind Afrikanische Kinder. Das U.N. Millenium Project hat berechnet, dass alle 30 Sekunden in Afrika ein Kind an Malaria stirbt, das sind 3.000 am Tag.

WAS WIR MACHEN - AUF EINEN BLICK

Mama10

MAMA10  heißt "Eine Mama für 10 Kinder". Wir bieten Straßenkindern eine neue Familie, eine Mama, ein Zuhause. Alleine in Bangui leben mehr als 3000 Kinder auf der Straße. Sie schlafen am Flussufer oder auf Baumwurzeln am Rand von kleinen Erdstrassen. Sie haben ihre Eltern im Krieg verloren oder wurden ausgesetzt. Bei uns finden Sie ein neues Zuhause. Die meisten Kinder sprechen kaum Französisch. Bevor wir Sie in eine öffentliche Schule schicken lernen Sie die Sprache mit unseren Lehrern.


Malaria Bus

Mit unseren Malaria Bussen verteilen wir Malaria Medikamente und behandeln in Kooperation mit lokalen Ärzten Patienten in entfernten Gebieten in denen sonst keine medizinische Versorgung möglich ist.


Food Stations

Die Zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als 40% der Bevölkerung haben nicht ausreichend zu essen, das sind fast 2,000,000 Menschen die Hungern. Wir errichten Food Stations und verteilen Lebensmittel. Bis zum Herbst 2017 werden wir auch eine Zentralküche in Bangui eröffnen und 3000+ Mahlzeiten pro Tag zur Verfügung stellen.



Kinderspielplätze

Kinder liegen uns besonders am Herzen. In Kooperation mit den lokalen Bürgermeistern bauen wir kleine und große Kinderspielplätze an denen auch unsere Mitarbeiter über unsere Hilfsprogramme informieren und auch Straßenkinder in unser Mama10 Programm aufnehmen.


Agrikultur

Wir sind bemüht internationale Konzerne im Bereich Agrikultur in die Zentralafrikanische Republik zu bringen und haben dafür mit der Regierung ein großes Agrikultur Projekt gestartet. Wir stellen im Rahmen dieses Projektes Agrikulturflächen zur Verfügung und erwarten im Gegenzug für die ersten 5 Jahre 30% der Produktion die nicht für den Export geeignet ist für unsere sozialen Projekte gratis zu verwenden.



Essen in der Schule

Die meisten Kinder in der Zentralafrikanische Republik gehen nicht in die Schule. Wir möchten Familien durch Informationskampagnen diese animieren ihre Kinder in die Schule zu schicken und auf der anderen Seite ihnen Anreize dafür bieten. Wir möchten den Familien die ihre Kinder in die Schule schicken, Lebensmittelpakete gratis zur Verfügung stellen.