Essen in der Schule


Durch gratis Essen in der Schule animieren wir Familien ihre Kinder in die Schule zu schicken. Wenn Familien nicht in der Lage sind ihr eigenes Überleben zu sichern, wird Essen zum größten Problem.

In Kombination mit unserem Food Stations Projekt liefern wir essen an Kinder, welche die Schule besuchen.

Kinder werden in der Schule versorgt und können auch Nahrungsmittelpakete mit nach Hause nehmen.

Mit diesem Projekten zielen wir gleichzeitig auf Bildung und die Beseitigung der Mangelernährung ab.

Die Kombination von Bildung und Nahrungsmittel-Programmen ist ein erfolgreicher Weg ländliche Familien zu unterstützen
Helfen Sie mit – Spenden Sie um Straßenkindern ein Zuhause zu geben

Für 2017 planen wir eine Zentralküche in Bangui zu errichten die alle unsere Projekte mit frischen Mahlzeiten versorgen wird und zwei Food Stations bei denen alle Straßenkinder essen kommen können.

1960 erlangte die Zentralafrikanische Republik ihre Unabhängigkeit von Frankreich. Seither bilden sich aus einer Mischung politischer, wirtschaftlicher und ethnischer Spannungen heraus immer wieder bewaffnete Auseinandersetzungen um Macht und Einfluss im Land. Über die Grenzen zum Sudan und Tschad gelangen Waffen ins Land und verschlimmern die Auseinandersetzungen. Kein religiöser Ursprung der Konflikte Eine wichtige Rolle bei den Konflikten seit 2012 spielen zwei Rebellengruppen: Die Séléka und die Anti-Balaka. Beide sind eine Mischung aus kleineren Gruppen, Milizen und Bürgerwehren, die sich je nach Interessenskonflikt wieder in Splittergruppen aufteilen. Die Séléka und Anti-Balaka haben sich ursprünglich aus politischer Zugehörigkeit und einer demographischen Nord-Süd-Spaltung heraus gebildet. Da sich diese Aufteilung mit einer regionalen Konzentration von Muslimen im Norden und Christen im Süden deckt, wird die Séléka meist als muslimisch und die Anti-Balaka als christlich dargestellt. Vor diesem Hintergrund wird der Konflikt, obwohl er keinen religiösen Ursprung hat, von Kriegstreibern beider Seiten oft als solcher befeuert. Über 800.000 Menschen auf der Flucht Die 2014 eingesetzte Übergangsregierung und die Friedensmission der Vereinten Nationen MINUSCA haben die Auseinandersetzungen nicht vollständig stoppen können. Nach Informationen der UN sind mehr als 400.000 als Flüchtlinge in Nachbarländern abgewandert. 2,7 Millionen Menschen (das entspricht der Hälfte der Landesbevölkerung) sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Brennpunkte des Hungers liegen in Afrika südlich der Sahara und in Südasien. Fünf der acht Länder, in denen die Hungersituation als „alarmierend“ einzustufen ist, liegen in Afrika: Zentralafrikanische Republik, Tschad, Sambia, Sierra Leone und Madagaskar. Auch in vielen südasiatischen Ländern wie Pakistan, Indien, Nepal, Bangladesch, Myanmar, Laos, Kambodscha und Indonesien ist die Situation als ernst einzustufen. In anderen asiatischen Staaten, dem Nahen Osten, Lateinamerika, Karibik und Osteuropa liegen die Werte meist bei „mäßig“ oder „niedrig“. Für einige Staaten liegen keine verlässlichen Daten vor.

Daten Welthungerhilfe

Aktuell sterben weltweit jedes Jahr 5,9 Millionen Kinder unter fünf Jahren – das sind rund 16.000 Kinder am Tag, 700 Kinder pro Stunde, elf Kinder pro Minute oder alle fünfeinhalb Sekunden ein Kind. Diese Todesfälle wären häufig mit einfachen Mitteln vermeidbar. Die größte Last der weltweiten Kindersterblichkeit – 80 Prozent – tragen nach wie vor die Länder im südlichen Afrika und in Südasien. Unter den 20 Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate sind 19 afrikanische Länder und Afghanistan. Die Hälfte dieser Länder gelten als „fragile“ Staaten, in denen bewaffnete Konflikte herrschen oder staatliche Strukturen unzureichend funktionieren, zum Beispiel Afghanistan, Mali, Somalia, Südsudan und Zentralafrikanische Republik. Daten UNICEF

WAS WIR MACHEN - AUF EINEN BLICK

Mama10

MAMA10  heißt "Eine Mama für 10 Kinder". Wir bieten Straßenkindern eine neue Familie, eine Mama, ein Zuhause. Alleine in Bangui leben mehr als 3000 Kinder auf der Straße. Sie schlafen am Flussufer oder auf Baumwurzeln am Rand von kleinen Erdstrassen. Sie haben ihre Eltern im Krieg verloren oder wurden ausgesetzt. Bei uns finden Sie ein neues Zuhause. Die meisten Kinder sprechen kaum Französisch. Bevor wir Sie in eine öffentliche Schule schicken lernen Sie die Sprache mit unseren Lehrern.


Malaria Bus

Mit unseren Malaria Bussen verteilen wir Malaria Medikamente und behandeln in Kooperation mit lokalen Ärzten Patienten in entfernten Gebieten in denen sonst keine medizinische Versorgung möglich ist.


Food Stations

Die Zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mehr als 40% der Bevölkerung haben nicht ausreichend zu essen, das sind fast 2,000,000 Menschen die Hungern. Wir errichten Food Stations und verteilen Lebensmittel. Bis zum Herbst 2017 werden wir auch eine Zentralküche in Bangui eröffnen und 3000+ Mahlzeiten pro Tag zur Verfügung stellen.



Kinderspielplätze

Kinder liegen uns besonders am Herzen. In Kooperation mit den lokalen Bürgermeistern bauen wir kleine und große Kinderspielplätze an denen auch unsere Mitarbeiter über unsere Hilfsprogramme informieren und auch Straßenkinder in unser Mama10 Programm aufnehmen.


Agrikultur

Wir sind bemüht internationale Konzerne im Bereich Agrikultur in die Zentralafrikanische Republik zu bringen und haben dafür mit der Regierung ein großes Agrikultur Projekt gestartet. Wir stellen im Rahmen dieses Projektes Agrikulturflächen zur Verfügung und erwarten im Gegenzug für die ersten 5 Jahre 30% der Produktion die nicht für den Export geeignet ist für unsere sozialen Projekte gratis zu verwenden.



Essen in der Schule

Die meisten Kinder in der Zentralafrikanische Republik gehen nicht in die Schule. Wir möchten Familien durch Informationskampagnen diese animieren ihre Kinder in die Schule zu schicken und auf der anderen Seite ihnen Anreize dafür bieten. Wir möchten den Familien die ihre Kinder in die Schule schicken, Lebensmittelpakete gratis zur Verfügung stellen.